Der Angolarhythmus gehört zum traditionellen und ursprünglichen Capoeiraspiel. Benannt wurde es so von Mestre Pastinha, in Abgrenzung zur moderneren Capoeira Regional. Die Capoeiristas bewegen sich sehr verspielt, mit tierähnlichen Bewegungen und eher in Bodennähe, wobei das Spiel insgesamt verhältnismäßig behebig, dafür jedoch tendenziell länger als andere Capoeiraspiele verläuft. Es gibt nur wenige wirkliche Angriffstritte die ausgeführt werden, da die meisten Bewegungen improvisiert sind und nicht zum „normalen Repertoire“ an Capoeirabewegungen gehören. Das Besondere am Angolaspiel ist die Theatralik und das Geschick der Agierenden, den Gegenüber zu täuschen und zu narren (die sog. Malicia).